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Ratgeber · Assistierte Telemedizin

Der Ablauf: vom Anliegen zum E-Rezept.

Vier Schritte, ein einziger Besuch in der Apotheke – so läuft eine assistierte Telemedizin-Konsultation konkret ab.

Auf einen Blick

Termin nötig
Nein – einfach vorbeikommen
Eigenes Gerät / App
Nicht erforderlich
Ersteinschätzung
SmED (Medizinprodukt, MDR IIb)
Gespräch
Zertifizierte Videosprechstunde mit Ärzt:innen
Rezept
E-Rezept, direkt vor Ort einlösbar
Begleitung
Geschultes Apothekenteam

Schritt für Schritt

Die vier Stationen einer Konsultation.

  1. Anliegen in der Apotheke

    Patient:innen kommen spontan in die teilnehmende Apotheke und schildern ihr Anliegen am Empfang. Keine Hotline, keine Warteliste, kein Termin.

  2. Zertifizierte Ersteinschätzung

    Mit der zertifizierten Ersteinschätzung SmED (Medizinprodukt, MDR Klasse IIb) wird das Anliegen strukturiert erfasst – diskret, geführt und in wenigen Minuten.

  3. Arzt per Video

    Am abgesicherten Telemedizin-Arbeitsplatz startet die zertifizierte Videosprechstunde. Ärzt:innen aus dem ärztlichen Leitstand beraten, stellen Fragen und entscheiden über die nächsten Schritte.

  4. E-Rezept vor Ort

    Wird ein Arzneimittel verordnet, kommt das E-Rezept digital in die Apotheke – und kann sofort vor Ort eingelöst werden. Beratung inklusive, Wege entfallen.

Die Rolle des Apothekenteams

„Assistiert“ bedeutet: Das Team der Apotheke bleibt während des gesamten Ablaufs ansprechbar. Es empfängt die Patient:innen, startet die Ersteinschätzung, baut die Videoverbindung im geschützten Bereich auf und misst auf ärztliche Anweisung Vitalwerte wie Blutdruck oder Puls. Die ärztliche Entscheidung liegt dabei immer bei den Ärzt:innen – das Team assistiert, es behandelt nicht.

Nach dem Gespräch geht es nahtlos weiter: Ein verordnetes E-Rezept wird direkt am HV-Tisch eingelöst, inklusive der gewohnten pharmazeutischen Beratung.

Häufige Fragen

Der Ablauf, kurz beantwortet.

Nein. Sie kommen spontan in eine teilnehmende Apotheke und schildern Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung beginnt direkt vor Ort, das Videogespräch folgt in der Regel kurzfristig – je nach Auslastung des ärztlichen Leitstands.

Die strukturierte Ersteinschätzung dauert wenige Minuten, das anschließende Videogespräch richtet sich nach dem Anliegen. In vielen Fällen sind Patient:innen inklusive eingelöstem E-Rezept innerhalb einer halben Stunde fertig – ohne Anfahrt zu einer Praxis und ohne Wartezimmer.

Mit der zertifizierten Software SmED (Medizinprodukt der MDR-Klasse IIb) wird das Anliegen am Tablet strukturiert erfasst: Symptome, Dringlichkeit, relevante Vorinformationen. Das Ergebnis hilft den Ärzt:innen, das Gespräch gezielt zu führen – und stellt sicher, dass dringliche Fälle sofort richtig gelenkt werden.

Approbierte Ärzt:innen aus einem ärztlichen Leitstand, verbunden über eine zertifizierte Videosprechstunde. Sie beraten, stellen Rückfragen, können das Apothekenteam bitten, Vitalwerte wie Blutdruck oder Puls zu messen, und entscheiden über die nächsten Schritte.

Nein. Ob ein Arzneimittel verordnet wird, ist allein eine ärztliche Entscheidung. Möglich sind auch eine Empfehlung, ein Verweis an eine Praxis oder Entwarnung. Wird ein E-Rezept ausgestellt, kann es direkt in der Apotheke eingelöst werden.

Patientennah erklärt finden Sie den Ablauf auch unter So funktioniert’s

Diesen Ablauf in Ihre Apotheke bringen.

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